Die Wahl eines Lohnherstellers für Kosmetik ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Entwicklung eines neuen Produkts oder der Verlagerung einer bestehenden Produktion. Der Preis spielt dabei eine wichtige Rolle, sagt allein jedoch wenig über die tatsächlichen Möglichkeiten eines Herstellers oder den Gesamtaufwand eines Projekts aus.
Bei der Auswahl eines Kosmetikherstellers sollten insbesondere die R&D-Kompetenz, Produktions- und Scale-up-Möglichkeiten, Mindestbestellmengen (MOQ), ISO-Zertifizierungen und GMP-Standards, das Qualitätskontrollsystem, der Umfang von Prüfungen und regulatorischer Unterstützung sowie die Abfüll- und Verpackungsmöglichkeiten verglichen werden.
Ein Lohnhersteller wird Teil des gesamten Implementierungsprozesses – von der Rezepturentwicklung und den Prüfungen über Scale-up und Dokumentation bis hin zur Herstellung, Abfüllung, Verpackung und den folgenden Produktionschargen.
Ein Angebot, das bei der ersten Kalkulation attraktiv erscheint, ist daher nicht zwangsläufig die beste Lösung für das gesamte Projekt.
Wie lässt sich also der passende Lohnhersteller für Kosmetik auswählen und wie können verschiedene Angebote sinnvoll miteinander verglichen werden? Die folgenden 11 Bereiche sollten vor Beginn einer Zusammenarbeit geprüft werden.
1. Was umfasst die Lohnherstellung von Kosmetik tatsächlich?
Der Begriff „Lohnherstellung von Kosmetik“ kann sehr unterschiedliche Leistungsumfänge beschreiben.
Ein Hersteller konzentriert sich beispielsweise auf die Produktion nach einer vom Kunden bereitgestellten Rezeptur. Ein anderer kann einen wesentlich größeren Teil des Projekts übernehmen – von der Entwicklung der Formulierung und Auswahl der Rohstoffe über Prüfungen und Dokumentation bis hin zu Scale-up, Produktion, Abfüllung und Verpackung.
Vor einem Preisvergleich sollte deshalb geklärt werden:
- wer für die Entwicklung oder den Transfer der Rezeptur verantwortlich ist,
- welche Prüfungen im Projekt enthalten sind,
- wer die erforderliche Dokumentation erstellt,
- wer Rohstoffe und Verpackungskomponenten organisiert,
- ob Abfüllung und Verpackung zum Leistungsumfang gehören,
- welche Leistungen im Angebot enthalten sind und welche separat berechnet werden.
Erst dann lassen sich Angebote verschiedener Kosmetikhersteller auf einer vergleichbaren Grundlage bewerten.
Bei MG Evolution kann die Lohnherstellung von Kosmetik sowohl die Produktion auf Basis einer vom Kunden bereitgestellten Rezeptur als auch einen umfassenderen Prozess von R&D bis zur Produktion, Abfüllung und Verpackung umfassen.
2. Verfügt der Kosmetikhersteller über eine eigene R&D-Abteilung?
Eigene Forschungs- und Entwicklungskapazitäten ermöglichen einem Hersteller eine größere Kontrolle über die Entwicklung und spätere Implementierung eines Produkts.
Dabei geht es nicht nur um die Herstellung des ersten Labormusters. R&D umfasst auch die Auswahl geeigneter Rohstoffe, die Optimierung der Formulierung, die Bewertung relevanter Produktparameter und die Vorbereitung der Rezeptur auf die spätere Übertragung in den Produktionsmaßstab.
Statt lediglich zu fragen:
„Verfügen Sie über ein eigenes R&D-Labor?“
lohnt es sich deshalb, genauer nachzufragen:
„Wer entwickelt mein Produkt und ist das R&D-Team auch an der späteren Übertragung der Rezeptur in die Produktion beteiligt?“
Bei MG Evolution sind R&D und Entwicklung kosmetischer Formulierungen direkt mit dem späteren Produktionsprozess verbunden. Wir verfügen über zwei eigene R&D-Labore. Unser Team von Technologen arbeitet sowohl an neuen Formulierungen als auch am Transfer und an der Optimierung bestehender Rezepturen.
3. Wie lassen sich die Produktionsmöglichkeiten eines Kosmetikherstellers beurteilen?
Eine Liste von Produktkategorien auf der Website reicht nicht aus, um die tatsächlichen Möglichkeiten eines Produktionsbetriebs zu beurteilen.
Entscheidender ist die technologische Ausstattung.
Wenn heute beispielsweise ein 30-ml-Serum geplant ist, das Sortiment später jedoch um eine 200-ml-Körperlotion, ein professionelles Behandlungsprodukt oder Sachets erweitert werden soll, ist es sinnvoll zu prüfen, ob derselbe Hersteller diese Entwicklung unterstützen kann.
Zu prüfen sind unter anderem:
- mögliche Chargengrößen,
- Homogenisierungsmöglichkeiten,
- herstellbare Formulierungstypen,
- Abfüllmöglichkeiten,
- unterstützte Verpackungsformate,
- verfügbare Abfüll- und Verpackungslinien.
Die Produktionsmöglichkeiten von MG Evolution umfassen Chargengrößen von 30 bis 1.000 kg sowie vier Abfüll- und Verpackungslinien für unterschiedliche Verpackungsformate.
4. Scale-up von Kosmetik – wie wird eine Rezeptur vom Labor in die Produktion übertragen?
Ein erfolgreiches Labormuster ist noch kein industriell hergestelltes Produkt.
Eine im kleinen Maßstab entwickelte Formulierung muss korrekt auf die Produktionsanlagen übertragen werden. Mit zunehmender Chargengröße verändern sich unter anderem Volumen, Anlagengeometrie, Misch- und Homogenisierungsparameter, Prozesszeiten und Wärmeübertragung.
Eine wichtige Frage an einen potenziellen Lohnhersteller lautet deshalb:
„Wie erfolgt bei Ihnen das Scale-up einer Rezeptur vom Labor- in den Produktionsmaßstab?“
Beim Scale-up geht es nicht lediglich darum, eine größere Menge der Masse herzustellen. Ziel ist es, den Prozess so zu übertragen, dass die definierten Produktparameter erreicht und über nachfolgende Produktionschargen hinweg reproduziert werden können.
Bei MG Evolution ist Scale-up Bestandteil der Lohnherstellung von Kosmetik. Unsere technologischen Möglichkeiten umfassen Produktionschargen von 30 bis 1.000 kg.
5. Welche Zertifizierungen sollte ein Kosmetikhersteller besitzen? ISO 22716 und GMP
Zertifizierungen sollten nicht nur als Marketingargument betrachtet werden. Sie zeigen, nach welchen Standards Prozesse im Produktionsbetrieb organisiert, kontrolliert und dokumentiert werden.
Für die Kosmetikproduktion ist insbesondere ISO 22716 relevant. Die Norm enthält Leitlinien zur Guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practices – GMP) für kosmetische Mittel und umfasst unter anderem Herstellung, Kontrolle, Lagerung und Versand.
Wenn ein Hersteller zusätzlich Projekte im Bereich Medizinprodukte realisiert, kann auch ISO 13485 relevant sein. Diese Norm definiert Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme für Medizinprodukte.
ISO 14001 wiederum legt Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest.
MG Evolution verfügt über:
- ISO 22716 – Gute Herstellungspraxis (GMP) für Kosmetik,
- ISO 13485 – Qualitätsmanagementsystem für Medizinprodukte,
- ISO 14001 – Umweltmanagementsystem.
Die ISO-22716-Zertifizierung von MG Evolution wurde durch TÜV SÜD Polska durchgeführt.
Vor Beginn einer Zusammenarbeit lohnt es sich daher, nicht nur zu fragen:
„Arbeiten Sie nach GMP?“
sondern auch:
„Über welche aktuellen Zertifizierungen verfügt Ihr Produktionsbetrieb und welchen Geltungsbereich decken diese ab?“
Weitere Informationen: Qualität und Zertifizierungen bei MG Evolution.
6. Wie kontrolliert der Hersteller die Qualität jeder Produktionscharge?
Eine Zertifizierung ist nur ein Bestandteil bei der Bewertung eines Herstellers. Für den Kunden ist ebenso wichtig, wie das Qualitätssystem während der tatsächlichen Produktion funktioniert.
Es lohnt sich zu prüfen:
- wie eingehende Rohstoffe kontrolliert werden,
- welche Parameter während der Herstellung überwacht werden,
- wie das Fertigprodukt kontrolliert wird,
- wie die Rückverfolgbarkeit einer Charge gewährleistet wird,
- wie die einzelnen Produktionsschritte dokumentiert werden,
- wie die Reproduzierbarkeit aufeinanderfolgender Chargen sichergestellt wird.
Dies ist besonders bei Produkten relevant, deren definierte Parameter sowohl bei der ersten als auch bei späteren Produktionschargen eingehalten werden müssen.
Beim Vergleich verschiedener Lohnhersteller sollte deshalb nicht nur auf Zertifikate, sondern auf das gesamte Qualitätskontrollsystem geachtet werden.
7. Welche Mindestbestellmenge (MOQ) bietet ein Kosmetikhersteller?
Die MOQ – Minimum Order Quantity bzw. Mindestbestellmenge – gehört häufig zu den ersten Parametern, die Kosmetikmarken miteinander vergleichen.
Eine niedrige Mindestbestellmenge kann beim ersten Produktlaunch von Vorteil sein. Sie sollte jedoch nicht unabhängig von den späteren Skalierungsmöglichkeiten betrachtet werden.
Eine bessere Frage lautet daher:
„Mit welcher Chargengröße können wir beginnen und auf welches Volumen kann die Produktion später skaliert werden?“
So lässt sich nicht nur beurteilen, ob der Hersteller die erste Bestellung realisieren kann, sondern auch, ob eine langfristige Zusammenarbeit bei steigenden Volumina möglich ist.
Bei MG Evolution beginnt die minimale Produktionscharge bei 30 kg Produktmasse, während unsere technologischen Möglichkeiten Chargen von bis zu 1.000 kg umfassen.
Weitere praktische Informationen finden Sie unter MOQ und Bedingungen der Zusammenarbeit.
8. Prüfungen und Dokumentation – welche Aufgaben übernimmt der Kosmetikhersteller?
Das Inverkehrbringen eines kosmetischen Produkts in der Europäischen Union umfasst weit mehr als die Herstellung der Masse und deren Abfüllung in die endgültige Verpackung.
Bereits zu Beginn eines Projekts sollte geklärt werden, wer für die einzelnen Bereiche verantwortlich ist bzw. diese koordiniert, darunter:
- Stabilitätsprüfungen,
- mikrobiologische Prüfungen,
- Challenge Test,
- Sicherheitsbewertung,
- Product Information File (PIF),
- Anforderungen an die Produktkennzeichnung,
- CPNP-Notifizierung,
- Prüfungen zur Unterstützung von Produktaussagen bzw. Claims.
Auch der geplante Absatzmarkt ist relevant.
Soll das kosmetische Produkt außerhalb der Europäischen Union verkauft werden, sollte dies dem Hersteller bereits vor Beginn der R&D-Arbeiten mitgeteilt werden. Der Zielmarkt kann Einfluss auf die Rohstoffauswahl, Formulierung, Dokumentation und regulatorischen Anforderungen haben.
MG Evolution bietet ebenfalls Unterstützung im Bereich Prüfungen und regulatorische Dokumentation für Kosmetik in verschiedenen Phasen der Produktimplementierung.
9. Welche Abfüll- und Verpackungsmöglichkeiten bietet der Hersteller?
Die Verpackung ist nicht nur eine Designentscheidung.
Die Formulierung muss mit der Verpackung kompatibel sein und das Produkt muss sich auf der jeweiligen Produktionslinie stabil und reproduzierbar abfüllen lassen.
Vor der Auswahl eines Herstellers sollte daher geprüft werden, ob die geplanten Formate verarbeitet werden können – beispielsweise Flaschen, Tiegel, Tuben, Airless-Verpackungen oder Sachets – und welche technologischen Einschränkungen für die jeweiligen Lösungen bestehen.
Dies ist besonders relevant, wenn dieselbe Formulierung später in mehreren Größen oder Verpackungsformaten angeboten werden soll.
MG Evolution verfügt über vier Abfüll- und Verpackungslinien. Unsere Abfüll- und Verpackungsmöglichkeiten umfassen unter anderem Flaschen, Tiegel, Tuben, Airless-Verpackungen und Sachets.
10. Kann der Hersteller die Produktion mit dem Wachstum Ihrer Marke skalieren?
Diese Frage wird beim ersten Produktlaunch häufig übersehen.
Ein späterer Wechsel des Herstellers kann einen erneuten Technologietransfer, die Überprüfung des Produktionsprozesses, die Organisation von Verpackungskomponenten und zusätzliche operative Herausforderungen mit sich bringen.
Daher lohnt es sich, von Anfang an zu fragen:
„Kann der Hersteller, den wir heute auswählen, unsere Produktion auch dann übernehmen, wenn die Bestellmengen deutlich steigen?“
Verglichen werden sollten nicht nur Mindestbestellmengen, sondern auch maximale Chargengrößen, technologische Möglichkeiten, verfügbare Abfülllinien sowie die Fähigkeit, unterschiedliche Produkt- und Verpackungsformate zu verarbeiten.
Ein Lohnhersteller sollte daher nicht ausschließlich anhand der Anforderungen der ersten Bestellung beurteilt werden, sondern auch im Hinblick auf die mögliche Weiterentwicklung des Produkts und des gesamten Portfolios.
11. Wie läuft die Zusammenarbeit mit einem Kosmetikhersteller ab?
Technologie ist entscheidend, aber auch die Organisation des Projekts hat erheblichen Einfluss auf dessen Verlauf.
Vor Beginn der Zusammenarbeit sollte geklärt werden:
- wer der direkte Ansprechpartner ist,
- wie Muster vorbereitet und freigegeben werden,
- wie die einzelnen Projektphasen kommuniziert werden,
- wie Änderungen gesteuert werden,
- in welchen Phasen eine Freigabe durch den Kunden erforderlich ist,
- wie der Übergang von R&D in die Produktion organisiert wird.
Ein guter Hersteller sollte nicht nur in der Lage sein, ein kosmetisches Produkt herzustellen, sondern auch die einzelnen Schritte bis zur Produktion klar definieren können.
Wenn Sie Ihr erstes Projekt vorbereiten, erfahren Sie hier mehr darüber, wie die Zusammenarbeit mit MG Evolution beginnt.
Kosmetikhersteller vergleichen: praktische Checkliste
Wenn Sie mehrere Lohnhersteller vergleichen, sollten Sie jedem Unternehmen dieselben Fragen stellen. So lässt sich der tatsächliche Leistungsumfang besser bewerten, anstatt lediglich die Preise gegenüberzustellen.
R&D - Verfügen Sie über ein eigenes R&D-Team und Labor?
Rezeptur - Entwickeln Sie individuelle Formulierungen und übernehmen Sie kundeneigene Rezepturen?
Scale-up - Wie wird eine Rezeptur vom Labor- in den Produktionsmaßstab übertragen?
MOQ - Wie groß ist Ihre minimale Produktionscharge?
Skalierung - Welche minimalen und maximalen Chargengrößen sind möglich?
ISO / GMP - Über welche aktuellen Zertifizierungen verfügt der Produktionsbetrieb und welchen Geltungsbereich haben sie?
Qualitätskontrolle - Wie wird jede Produktionscharge kontrolliert und dokumentiert?
Prüfungen - Welche Prüfungen führen Sie durch bzw. koordinieren Sie?
Dokumentation - Welche Unterstützung bieten Sie bei PIF, Sicherheitsbewertung und CPNP?
Produktion - Welche Technologien und Formulierungstypen können Sie herstellen?
Abfüllung & Verpackung - Welche Verpackungsformate können Ihre Linien verarbeiten?
Vertraulichkeit - Wie werden Rezeptur und Know-how des Kunden geschützt?
Zeitplan - Wie sieht ein realistischer Zeitplan vom Briefing bis zur ersten Produktion aus?
WachstumKönnen die Produktionsvolumina mit der Entwicklung des Projekts erhöht werden?
Der Preis ist ein Parameter. Das Projektrisiko ein weiterer.
Beim Vergleich von Lohnherstellern für Kosmetik lohnt es sich, über den Preis pro Stück oder Kilogramm Produktmasse hinauszublicken.
Eine Produktionsentscheidung sollte auch die Qualität der Formulierung, Sicherheit, Reproduzierbarkeit der Chargen, technologische Möglichkeiten, Qualitätsstandards, Dokumentation, Abfüll- und Verpackungsoptionen sowie die Fähigkeit des Herstellers berücksichtigen, die Produktionsvolumina mit der Entwicklung des Projekts zu erhöhen.
Vor einer Angebotsanfrage empfiehlt es sich deshalb, ein möglichst detailliertes Briefing vorzubereiten. Definieren Sie Produkttyp, Zielmarkt, geplantes Volumen, Verpackung, gewünschten Markteinführungstermin und den benötigten Leistungsumfang.
MG Evolution begleitet Projekte von der Entwicklung der Formulierung und den erforderlichen Prüfungen über Scale-up und Dokumentation bis hin zur Herstellung, Abfüllung und Verpackung. Wir arbeiten auch mit Projekten, bei denen bereits eine eigene Rezeptur, Verpackungskomponenten oder Teile der erforderlichen Dokumentation vorhanden sind.
Häufig gestellte Fragen zur Auswahl eines Kosmetikherstellers
Wie wählt man einen geeigneten Kosmetikhersteller aus?
Vergleichen Sie nicht nur den Preis. Berücksichtigen Sie R&D-Kompetenz, Produktionstechnologie und Scale-up, MOQ, GMP-Standards und ISO-Zertifizierungen, Qualitätskontrolle, Prüfungen und regulatorische Unterstützung, Abfüll- und Verpackungsmöglichkeiten sowie die Fähigkeit, Produktionsvolumina später zu erhöhen. Ebenso wichtig ist es, genau festzulegen, für welche Projektphasen der Hersteller verantwortlich ist.
Welche Zertifizierungen sollte ein Kosmetikhersteller besitzen?
Einer der wichtigsten Standards für die Kosmetikproduktion ist ISO 22716, die Leitlinien für die Gute Herstellungspraxis (GMP) für kosmetische Mittel enthält. Je nach Tätigkeitsbereich können weitere Zertifizierungen relevant sein, beispielsweise ISO 13485 für Qualitätsmanagementsysteme für Medizinprodukte oder ISO 14001 für Umweltmanagementsysteme.
Wie hoch ist die Mindestbestellmenge bei der Kosmetikproduktion?
Die Mindestbestellmenge hängt vom Hersteller, der Technologie, dem Produkttyp, der Chargengröße und den Verpackungskomponenten ab. Bei MG Evolution beträgt die minimale Produktionscharge der Produktmasse 30 kg. Die Mindestbestellmengen für Verpackungskomponenten können jedoch von der Mindestmenge der Produktmasse abweichen.
Kann ein Kosmetikhersteller eine individuelle Rezeptur von Grund auf entwickeln?
Ja, sofern der Hersteller über entsprechende R&D-Kapazitäten verfügt. Dabei sollte geklärt werden, ob individuelle Formulierungen im Private-Label-Modell entwickelt werden oder ob hauptsächlich bereits vorhandene White-Label-Rezepturen angeboten werden. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Modelle der Produktentwicklung.
Kann eine bestehende Kosmetikrezeptur zu einem anderen Hersteller übertragen werden?
Ja, sofern der Kunde über die erforderlichen Rechte und Unterlagen für den Transfer der Rezeptur verfügt. Der neue Hersteller sollte anschließend prüfen, ob die Rezeptur im eigenen Betrieb umgesetzt werden kann, welche Rohstoffe verfügbar sind und welche technologischen Anforderungen sowie Scale-up-Schritte erforderlich sind.
Wie lange dauert es, ein kosmetisches Produkt in die Produktion zu bringen?
Es gibt keinen einheitlichen Zeitrahmen für alle Projekte. Die Dauer hängt unter anderem davon ab, ob die Rezeptur neu entwickelt wird, welche Prüfungen und Dokumente erforderlich sind, wie verfügbar Rohstoffe und Verpackungskomponenten sind, wie der Freigabeprozess für Muster verläuft und wie die Produktionsplanung des Herstellers aussieht. Ein realistischer Zeitplan sollte deshalb anhand des konkreten Projektbriefings festgelegt werden.
Suchen Sie einen Lohnhersteller für ein neues Kosmetikprodukt oder möchten Sie eine bestehende Produktion verlagern?
Stellen Sie uns Ihr Projekt vor. Auf Grundlage Ihres Briefings können wir die technologischen Anforderungen bewerten, den Umfang der Zusammenarbeit definieren und die nächsten Schritte der Umsetzung festlegen.
